Ängstlich? Folgen Sie Ihrem Darmgefühl!

Erfreulicherweise hat der Schöpfer den menschlichen Darm mit seiner eigenen Art und Weise, mit Stress und Beschwerden umzugehen, ausgerüstet. Wie Jordan Rubin erwähnte, erzeugt der Darm Benzodiazepine, die gleich schmerzlindernden Chemikalien, die in angstlösenden Arzneien sind, wie z. B. in Valium. Es hat den Anschein, dass der Darm zum Abbau und zur Linderung von Angst und Schmerz in Ihrem Körpers ausgerüstet ist!

 

Falls Sie sich überessen, weil Sie Angst verspüren, so kann Ihr Leib versuchen, die Extraportion dafür einzusetzen, um daher Benzodiazepine zu bilden. Wir sind uns noch nicht sicher darüber, ob der Darm aus den Chemikalien unserer Nahrung die Benzodiazepine herstellt, ob bei bakteriellen Vorgängen oder aus beidem. Wir wissen aber, so Jordan Rubin, dass extremer Schmerz den Darm auf Hochtoren zu bringen scheint, um zur sofortigen Schmerzbehandlung das Benzodiazepin direkt an Gehirn zu senden.

 

Es ist offensichtlich: Wenn Sie sich um Ihren Darm kümmern, dann kümmert er sich um Sie. Doch was passiert, wenn Sie auf Ihren Darm nicht aufpassen? Beachten Sie erneut, was Dr. C. Everett Koop 1988 in „The Surgeon General0s Report on Nutrition and Health“ erklärte:

„Nahrung erhält uns, sie kann die Quelle beachtlichen Genusses sein, sie ist eine Widerspiegelung unserer reichen Gesellschaftsstruktur und unseres kulturellen Erbes, sie fügt unserem Leben wertvolle Aspekte hinzu. Doch das, was wir essen, kann unser Risiko für die verschiedenen Haupttodesursachen beeinflussen, in besonderem Masse für koronare Herzerkrankungen, für Schlaganfall, für Arterienverkalkung, für Diabetes und für einige Krebsarten. Diese Erkrankungen zusammen machen mehr als zwei Drittel aller Todesfälle aus.“

„Doktor, mit meinem Darm stimmt etwas nicht!“

 

Verdauungsbeschwerden, einschliesslich allem von Hämorrhoiden bis zu Zwölffingerdarmgeschwüren, ziehen mehr Zeitverluste auf Arbeit, in Schule und Freizeit nach sich, als alle anderen Gesundheitsprobleme. Interessant genug – nach epidemiologischen Untersuchungen der Doktoren Price, Schweizer und anderen waren von weniger als einem Jahrhundert viele dieser Verdauungsprobleme selten oder existierten überhaupt noch nicht!

 

 Was wussten oder taten unsere Vorfahren, was wir nicht tun? 

Wie können wir nur den Gesundheitszustand zurückgewinnen, dessen sich unsere Ahnen erfreuten? Um nur ein Sache zu nennen, sie assen eine Kost ähnlich der „Kost des Schöpfers“ und führten und pflegten einen körperlich aktiven, vitalen Lebensstil.

 

Demgegenüber neigen wir aber dazu, unseren Darm als ganz selbstverständlich zu betrachten – und das kommt uns teuer zu stehen. Laufend essen sie die falschen Lebensmittel, die nur selten richtige verdaut werden. Die Nebenprodukte der unvollständigen Verdauung verschmieren den Darm mit Fremdkörperresten. Diese Auskleidungsschichten werden zu einer idealen Brutstätte für gefährliche Bakterienarten und für andere Mikroorganismen.

 

Gute Nachricht: Es gibt viele sehr positive Dinge, die wir tun können, um jeglichen bereits angerichteten Schaden umzukehren: Nachdem die Crohn-Krankheit das Verdauungssystem von Jordan Rubin beinahe dezimiert hätte, war einer der Schlüssel bei der Überwindung seiner Erkrankung die Darmreinigung oder „Entgiftung“. *(Primal Defense) www.gartendeslebens.ch

 

Obgleich er über die zwei Jahre seines Krankseins etwa 10 000 Mal „die Toilette aufsuchte“, musste er dennoch gereinigt werden. Mit Hilfe des Einbringens nützlicher Mikroorganismen* in seinen Leib beging er einen natürlichen Entgiftungsprozess, was ihm dabei half, ein natürliches Gleichgewicht der Mikroflora in seinem Darm wiederzuerlangen.

 

Vor ein paar Jahren nahm Jordan Rubin bei einer Serie von Fernsehauftritten bei Programmen über Gesundheitsprobleme die Anrufe interessierter Zuschauer entgegen. Einer schickte ihm ein 1896 geschriebenes medizinisches Fachbuch, das die mit „Autointoxikation“ verbundenen Probleme behandelt.

 

Erstaunlicherweise war die Autointoxikation oder „Selbstvergiftung“ vom Darm her eine klar erkannte Krankheitsursache in den frühen Jahren des 20. Jahrhunderts. 1928 erklärte Dr. H. H. Boeker: „Jetzt wird allgemein eingeräumt, dass die Selbstvergiftung der eigentliche Grund für eine ungewöhnlich weite Gruppe von Symptomkomplexen ist. Neuste Untersuchungen scheinen diese früheren Feststellungen zur Magen-Darm-Vergiftung zu bestätigen. Doch viel moderne Ärzte und Forscher tun diese Vergiftung noch immer als eine „alte und überholte“ Auffassung ab.

 

Der „Darm“ verläuft von Ihrem Mund den ganzen Weg bis zum „anderen Ende“. Er ist in sich völlig geschlossen, doch komplex abhängig und mit jedem anderen grösseren Organsystem Ihres Körpers verkoppelt. Es wird immer klarer, dass alles, was Sie konsumieren oder das anderweitig Einfluss auf Ihren Körper ausübt – d. h. das Schwimmen und Duschen in chloriertem Wasser, das Verschlucken florierter Zahnpaste, das Tragen synthetischer Kleidung oder selbst das Putzen mit starken Chemikalien zu Hause – direkt oder indirekt Ihren Darm und folglich Ihre Gesundheit angreifen kann.

 

Tatsächlich wird praktisch jeder Gesundheitszustand durch den Verdauungstrakt beeinflusst. Selbst wenn Sie sich einen Knochen brechen oder sich einer OP unterziehen, so wird die erforderliche Genesungszeit doch direkt davon beeinflusst, wie gut Ihr Darm Nährstoffe verarbeiten und die Giftstoffe entgiften kann!

            

Wenn Sie darin versagen, Ihren Körper richtig zu ernähren – selbst wenn Sie die intelligenteste Person der Welt wären – so kann Ihr strahlender Verstand durch eine dürftige Ernährung oder durch die Wahl eines schlechten Lebensstil doch verdunkelt oder sogar ausgelöscht werden!